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Ausstellung „Innere Haut – Scham mit Charme“: Die künstlerische Aufarbeitung von Angst

"Vor Peinlichkeit sterben" ist eine Redewendung, die zwar sehr banal daherkommt, jedoch unweigerlich mit einem Gefühl verbunden ist, welches wir alle kennen: Scham. Und gerade die Tatsache, dass jeder und jede das Verschleiern und die Angst vor Enthüllung der persönlichen Schwächen oder Ängste kennt, sollte Anlass dazu geben, mit dem Versteckspiel der menschlichen Psyche aufzuräumen, um vielleicht auch das Potenzial hinter der Scham erkennen zu können.Dieser Gedanke treibt auch die Ausstellung "Innere Haut - Scham mit Charme"an, die aktuell im Marta Herford-Museum zu besuchen ist und ihre Besucher zu einer ganz individuellen Auseinandersetzung mit dem Thema einlädt, wobei sie sowohl provokant und humoristisch, als auch einfühlsam daherkommt.Wie die künstlerische Aufarbeitung von Angst und Scham innerhalb der Ausstellung gelungen ist und was die Ausstellung ihren Besuchern diesbezüglich mit auf den Weg gibt, dazu hat Jenni von Corax mit der Kuratorin des Ganzen, Friederike Fast, gesprochen: