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Briefe an die Jugend 2017

1967 bat ein Lehrer in Bitterfeld seine Schülerinnen und Schüler, Briefe an die Jugend im Jahr 2017 zu schreiben. Am 7.November – zum Jahrestag der Oktoberrevolution- wurden diese Briefe in einer Kassette in einem eigens eingerichteten „Schrein“ auf einem Gedenkplatz für hingerichtete sowjetische Kriegsgefangene aufbewahrt, um 50 Jahre später geöffnet zu werden. Die Briefe snd in der sogenannten Wendezeit verschollen. Deshalb haben Künstler aus Halle und Berlin den Anlass genutzt, sowohl über Utopie und Dystopie, als auch über eine zufällige Begegnung von Matthias Baader Holst und Peter wawerzinek im jahr 1990 nachzudenken. Wawerzinek war mit einem Text über die seltsame Begegnung mit diesem Gegenstand 1990 anwesend wie auch Thomas Jeschner, Lukas Hohlfeld, Theresa Ehrenberg, Micha Krenz und Ralf Wendt aus Halle, um gemeinsam mit 30 Gästen über diese eigentümliche Situation zu sprechen. Über 20 junge Menschen aus Indien, der Türkei und Deutschland hatten darüber ninaus Briefe an die Jugend 2067 geschickt, die Wendt vor Ort gelesen hat.

Briefe an die Jugend 2017

 

 

 

 

 

 

 

Briefe an die Jugend 2017