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Fluchtverhinderung durch Aufrüstung in Afrika – Interview mit PROASYL

Präsident Emmanuel Macron hat die deutsche Bundeskanzlerin, den italienischen Regierungschef und den spanischen Ministerpräsidenten zu einem Flüchtlingsgipfel eingeladen. Das Ziel des Flüchtlingsgipfels war ganz klar, nämlich Überlegungen anzustellen wie man Menschen davon abzuhalten kann über das Mittelmeer nach Europa zu kommen. Die einen sagen, damit sie beim Übersetzen über das Mittelmeer nicht umkommen. Die anderen geben ganz öffentlich bekannt, damit sie gar nicht erst in die EU kommen. Neben Lybien sollen jetzt auch Niger und Tschad helfen die Menschen noch innerhalb von Afrika aufzufangen.

Verhandelt wurde dabei auch der Vorschlag von Macron sogenannte Orientierungszellen oder auch Hotspots aufzustellen. Bei diesen solle noch in Afrika entschieden werden, wer in Europa Asyl beantragen darf und wer nicht. So verkündete Macron als Ergebnis des Treffens ganz selbstbewusst: »Über Asylfragen wird künftig in Afrika entschieden.«.

Über die Ergebnisse des Flüchtlingsgipfels und dessen Hintergründe hat Andrea von CORAX mit dem Geschäftsführer von ProAsyl Deutschland, Günter Burkhard, gesprochen: