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Gespräch mit einem Aktivisten der Landlosenbewegung in Brasilien

Über Jahrhunderte bewirtschafteten die Bauern in Brasilien nicht ihr eigenes Land, sondern das Land von Großgrundbesitzern. Seit nunmehr über 100 Jahren versuchen verschiedenste Initiativen genau das zu ändern und das Land in die Hände derjenigen zu geben, die es bewirtschaften. Die bisher durchschlagendste Initiative ist die Bewegung der Landlosen, kurz MST. Über 1,5 Mio. Menschen gehören der MST an. Helen von Radio CORAX traf ein Mitglied der Bewegung. Álvaro ist Aktivist und Lehrer an der Nationalen Schule Florestan Fernandes. Er erzählt wie er sich der Bewegung angeschlossen hat und spricht über eine mögliche Form des gelebten Sozialismus, wie ihn die MST seit 30 Jahren erfolgreich erprobt.