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Johannes Nitschke zu queerer Education – Sexualpädagogik an deutschen Schulen

Die Schule soll bilden. In Fächern wie Mathe, Deutsch, Englisch, Biologie...aber ist eine weitere Aufgabe der Schule nicht auch die soziale Bildung? Die Sozialisierung? Wenn dem so ist, so muss daran auch die Erwartung geknüpft sein, den Schülern persönliche Freiheiten zu gewähren, sie in ihrer Persönlichkeit zu achten und ein breites Spektrum an Lebensweisen zu tolerieren, unabhängig von Geschlecht oder Sexualität.
Doch stehen im Gegensatz zu diesen Erwartungen die von Parteien wie beispielsweise der AfD, die ihr konservatives Weltbild auch in der Schule gelehrt haben wollen oder Proteste wie in Baden-Württemberg, die sich gegen einen queeren Sexualkundeunterricht verschließen.

Johannes Nitschke ist Erziehungswissenschaftler an der Universität Leipzig und versucht als solcher eine Pädagogik zu skizzieren, in der die soziale Abgrenzung durch Unterscheidung in Gruppen von Geschlecht oder Sexualität überwunden werden soll...wie diese Abgrenzung sich zunächst einmal äußert, dazu hat Jenni mit Johannes Nitschke selbst gesprochen: