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„Oh, Simone!“ – Wieso sich de Beauvoir immer noch lohnt

Bereits im Jahr 1973 rief Simone de Beauvoir in einer Zeitschrift die Rubrik „Le sexisme ordinaire“ ins Leben und forderte Leserinnen dazu auf, ihre Erfahrungen mit alltäglichem Sexismus zu teilen – ähnlich wie bei der heutigen Debatte rund um den Hashtag #MeToo. Die Philosophin und Schriftstellerin schien ihrer Zeit voraus zu sein. Deswegen lohnt es sich bei aktuellen Debatten auf ihr Werk und ihr Wirken zurückzugreifen, meint die Autorin Julia Korbik. Sie möchte mit ihrem aus Blogeinträgen entstandenen Sachbuch „Oh, Simone!“ Simone de Beauvoir einer jüngeren Generation wieder näherbringen. Wir haben mit ihr gesprochen.