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Über den Testlauf zur Videoüberwachung mit Gesichtserkennung am Bahnhof Südkreuz

Am Berliner Bahnhof Südkreuz läuft seit August ein Testlauf zur Videoüberwachung mit automatischer Gesichtserkennung. Dafür hatten sich vorab 300 Freiwillige gemeldet, an denen nun die Software zur Gesichtserkennung ausprobiert werden soll. Läuft der Test erfolgreich, dann könnte diese Videoüberwachung mit Gesichtserkennung auf andere Banhöfe ausgeweitet werden. Das Ziel dahinter ist die Erstellung von Bewegungsprofilen von verdächtigen Personen. Doch ob verdächtig oder nicht, diese Form der Überwachung stellt einen massiven Eingriff in die Privatssphäre der betroffenen Reisenden dar. Bereits vor dem Beginn der Testphase stoß diese Form der Überwachung auf Kritik - und an dieser Kritik wird festgehalten. Am Montag fand auf dem Bahnhof Südkreuz ein Aktionstag gegen die Videoüberwachung mit automatischer Gesichtserkennung statt. Verschiedene Initiativen und Organisationen hatten zum Aktionstag aufgerufen. Sie fordern den sofortigen Abbruch der Versuchsreihe zur automatischen Gesichtserkennung. Über die Aktion und die Kritik an dem Test auf dem Bahnhof Südkreuz sprachen wir heute Morgen mit Pandeluun von Digitalcourage. Er erzählt zunächst, wie der Aktionstag am Montag ablief.