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Über die Fortsetzung kapitalistischer Geschlechterarrangements in der Sowjetunion – Gespräch mit Felicita Reuschling

Mit der Oktoberrevolution gingen nicht nur politische und ökonomische Veränderungen einher. Auch die herrschenden Vorstellungen von Familie und Geschlechterverhältnis galt es umzuwälzen. Heute ist festzuhalten, dass beispielsweise die Familie im sowjetischen Realsozialismus eine Institution mit großen Ähnlichkeiten zu ihrem Gegenstück in den kapitalistischen Industriegesellschaften blieb. Felicita Reuschling, Kunstpädagogin und Kuratorin, sucht mit uns im Gespräch nach Erklärungen für diesen tristen Befund.