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Zur kritischen Neuauflage von „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ – Gespräch mit Christoph Türcke

Er war ein Denker und Strategen, der die Oktoberrevolution wie kein anderer mit beeinflusst hat: Lenin. Lenin ist dabei nicht nur bekannt geworden durch Bücher wie "Was tun" oder "Staat und Revolution", also Schriften, die die praktische Ausrichtung der Bolschewiki mitbestimmt haben - sondern Lenin hat auch versucht, die Ausgangsbedingungen seines Handelns, die Beschaffenheit seiner eigenen historischen Situation zu analysieren. "Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus" so lautet ein Buch, das 1916 erschienen ist, also ein Jahr vor der Oktoberrevolution. Kürzlich ist im Verlag 8. Mai eine Neuauflage dieses Buches erschienen, wobei es mit einleitenden Vorworten von Dietmar Dath und Christoph Türcke versehen ist. Mit Christoph Türcke sprach Radio Corax. Türcke hat lange als Professor für Philosophie an der HGB gelehrt, er setzt sich immer wieder mit Religion auseinander und bewegt sich in seinem Denken in der Tradition der Kritischen Theorie und der Psychoanalyse.