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Antifanews für den 16. November 2017

In den Antifanachrichten blicken wir diese Woche auf einen Hungerstreik von Geflüchteten in Griechenland. 14 Tage lang streikten sie für ihr Recht auf Familiennachzug nach Deutschland. Aus gesundheitlichen Gründen beendeten die Geflüchteten am Dienstag ihren Streik. Einen Erfolg hatte ihr Streik nur bedingt: zwar dürfen nun einige der Streikenden nach Deutschland einreisen, doch die deutschen Behörden sabotieren nach den Familiennachzug von tausenden Geflüchteten. Pro Asyl bietet Geflüchteten rechtlichen Beistand für den Kampf um ihre Rechte, wie das Recht auf Familiennachzug, an.

Außerdem in den Antifanews: Die Ermittlungen um das Ende August aufgedeckte rechtsterroristische Prepper-Netzwerk "Nordkreuz" in Mecklenburg Vorpommern laufen intransparent und schleppend. Die Opferberatung Lobbi kritisiert, dass die Behörden keine Informationen über die von Nordkreuz gesammelten personenbezogenen Daten herausgibt. Bei der Prepper-Gruppe wurden Listen mit 5000 Namen politischer vermeintlicher Gegner gefunden. Es war die Rede von sogenannten Todeslisten.

Zudem geben wir in den Antifanews Hinweise auf den No Compact-Protest am 25. November in Leipzig, auf eine Vortragsankündigung in Querfurt und auf die Gründung einer neuen Antifagruppe im Süden Sachsen-Anhalts.