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Berliner Zustände 2018 – über Rassismus in Berlin

Rassismus schlägt sich immer wieder in tätlicher Gewalt nieder. Auch und gerade in Berlin - das zeigen aktuelle Zahlen der Beratungsstellen. Im vergangenen Jahr hat es demnach 317 rechte rassistisch motivierte Angriffe in Berlin gegeben. Das sind auf die EinwohnerInnen der Stadt heruntergerechnet die meisten dokumentierten Übergriffe bundesweit. Dies geht aus der Broschüre "Berliner Zustände 2018" hervor. Der sogenannte Schattenbericht wurde von der Opferberatungsstelle ReachOut, von dem Mobilen Beratungsteam und dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum apabiz erstellt. In dem umfassenden Bericht geht es um Rechtsextremismus, um Rassismus und Antisemitismus in Berlin. Der Bericht analysiert, wie sich die politische Lage und der erstarkende rechte und rassistische Diskurs auf den Anstieg gesellschaftlicher und institutioneller Gewalt auswirken. Zentral sind dabei die Berichte und Erfahrungen der von Rassismus Betroffenen Menschen. Der Bericht wird in diesem Jahr von einem Comic illustriert. Es trägt den Titel "Bruchlinien. Drei Episoden zum NSU". Über den Bericht "Berliner Zustände 2018" sprachen wir mit Frank Metzger vom apabiz.