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CAPITAL OF THE WORLD – zur Werkleitzausstellung

CAPITAL OF THE WORLD – zur Werkleitzausstellung

Bootsflüchtlinge an der Küste von Lesbos, Griechenland ©Wachter&Jud

In weiten Teilen Europas wird zur Zeit die Ankunft oder Durchreise von Flüchtlingen zum zentralen politischen Thema gemacht. Der Workshop CAPITAL OF THE WORLD schließt an das aktuelle Geschehen an, blickt jedoch über den gegenwärtigen Horizont hinaus. Christoph Wachter und Mathias Jud arbeiteten mit Asylsuchenden in australischer Gefangenschaft und mit Asylsuchenden in der Schweiz, in Griechenland und der Türkei. In Europa werden Kampagnen gegen Schlepperboote und ein „Krieg gegen Menschenhandel“ vorbereitet. Viele Verfahren und Argumente der Militäraktion sind dem australischen Vorgehen nachempfunden und lassen sich im internationalen Vergleich grundlegender verstehen und kritisieren. Ausgehend von der gesellschaftspolitischen Diskussion, werden auch ganz praktische Werkzeuge erprobt, um andere Perspektiven und eigene Betrachtungen zu erlangen.

Radio Corax hat sich vorab mit Christoph Wachter und Mathias Jud über ihren Workshop CAPITAL OF THE WORLD - Weltanschauungen und Werkzeuge der Reflexion und über die Werkleitzausstellung unterhalten.

Hier zur Anmeldung und Hintergründen des Workshops.

Hier das Interview zum Download