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Der anwaltliche Notdienst zum G20-Protest

Nächste Woche wird Hamburg Platz für 100 000 Demonstrierende, die gegen den G20-Gipfel auf die Straße gehen wollen. Bereits vorab kündigt sich an, dass es ein Gipfel der Repressionen werden könnte. Demonstrationsverbote, die Kriminalisierung von Protestierenden, Grundrechtseinschränkungen zeugen davon. Da werden bei vielen Erinnerungen an den G8-Gipfel in Heiligendamm von 2007 wach. Damals wurden Protestierende, die polizeiliche Repressionen erfahren haben, von Anwälten und Anwältinnen unterstützt. Der anwaltliche Notdienst versuchte zum G8, rechtsstaatliche Verfahren zu sichern. Das wird er auch zum G20-Gipfel in Hamburg versuchen. Angehörige des Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein bilden zum G20 einen anwaltlichen Notdienst bestehend aus mehr als 50 Rechtsanwälten und -anwältinnen. Ihre Hauptaufgabe wird es sein, in Gewahrsam genommenen Menschen Unterstützung zu geben.

Wie die aussehen kann, darüber sprachen wir mit einem Mitglied des anwaltlichen Notdienstes, mit dem Rechtsanwalt Matthias Wisbar aus Hamburg.