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Elend in Ostafrika infolge des Klimawandels

Der Klimawandel wird als Phänomen immer präsenter. Je mehr Folgen der Klimawandel auf der Welt zeigt, desto klarer wird im Bewusstsein der Menschen, wie wichtig es ist, dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen. In den Weltmarkt müssen neue Technologien der Energieerzeugung eingebracht werden. Im internationalen Austausch müssen die Länder sich dazu auf Regeln verständigen. Und das ganze wird mehr und mehr zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Und in diesem Wettlauf bemerkt die Menschheit nach und nach eines: Die diplomatischen Auseinandersetzungen darüber, wie die Herausforderungen des Klimas zu lösen sind, sind zeitaufwendig und genau diese Zeit hat die Erde eigentlich nicht. Die Folgen des Klimawandels werden immer sichtbarer, in Wetterumschwüngen, Naturkatastrophen und Dürren. Mit einer solchen Dürre haben derzeit Menschen in Ostafrika zu kämpfen. Infolge des Klimawandels ist es in vielen Regionen im Osten von Afrika zu Hungersnöten gekommen.

Der Referent für Klimawandel & Klimapolitik bei der Organisation Oxfam, Jan Kowalzig, macht in einem aktuellen Artikel über die Situation auf dem Kontinent aufmerksam. Er schreibt in seinem Artikel aber auch, dass eigentlich relativ umstritten ist, welchen konkreten Einfluss der Klimawandel auf die aktuelle Dürre dort hat. Klar ist nur das der Klimawandel eine große Rolle spielt für das Elend der Menschen in Ostafrika. Wir sprachen daher mit Jan Kowalzig und haben ihn nach dem Kenntnisstand in der Wissenschaft gefragt.