TINklusive Uni. Trans*, inter* und nicht-binär gerechte Hochschule?!

Kooperationsveranstaltung der Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung (Stabsstelle Vielfalt und Chancengleichheit), des Gleichstellungsbüros und des Arbeitskreis que(e)r_einsteigen des Studierendenrates anlässlich des IDAHOBIT* (International Day Against Homo-, Bi-, Inter*- and Transphobia)

Sich in binären Vorstellungen von Geschlecht zu verorten ist für die Einen so alltäglich und banal, dass es ihnen kaum auffällt – auch in universitären Kontexten. Bei der Anwesenheitskontrolle in der Lehrveranstaltung heißt es Frau XY oder Herr YZ. In den Pausen muss sich entschieden werden zwischen der Damen- und Herrentoilette. Auf der Immatrikulationsbescheinigung, im Stud.IP und auf dem Studierendenausweis steht der Name, der auch im Personalausweis steht. Was für die Einen selbstverständlich wirkt, ist für viele Personen an der Universität jedoch ein von außen erzwungenes tägliches Konfrontieren mit falschen Namen und Geschlechtszuweisungen sowie eine Aneinanderreihung schmerzhafter Zwangsoutings.

Die Universität Halle wertschätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder, Angehörigen und Gäste auch hinsichtlich ihrer geschlechtlichen Vielfalt und setzt sich für einen diskriminierungs-, belästigungs- und gewaltfreien Umgang miteinander ein. In dieser Veranstaltung möchten wir das Thema universitäre Lehre fokussieren und uns darüber austauschen, wie eine solidarische und diskriminierungssensible Lehre für trans*, inter* und nicht-binäre Personen aussehen kann und wie alle Studierenden und Lehrenden dazu beitragen können: Wie können TIN-Studierende durch Lehrende und Kommiliton*innen unterstützt werden? Wie können Lehrveranstaltungen TINklusiv gestaltet werden? Was brauchen TIN-Studierende, um sich in Lehrveranstaltungen sicher und wohl zu fühlen?

Darüber wollen wir in einer Podumsdiskussion ins Gespräch kommen mit:

1. René_ Rain Hornstein [em oder kein Pronomen] (forscht und lehrt zu Themen in den Trans* Studies und in der Psychologie an der TU Braunschweig und der Sigmund Freud Privatuniversität Berlin)
2. Prof.in Dr.in Kirsten Puhr [sie] (Professorin an der MLU)
3. einem Mitglied der Stud*entinnen-Initiative „call me by my name“ [keine Pronomen oder they] einer*einem wissenschaftlichen Mitarbeiter*in der MLU (tba)

Das Gespräch wird moderiert von Márcia Elisa Moser

Veranstaltungsort: Hörsaal XVI Melanchthonianum. Ein zusätzlicher Livestream via Webex ist geplant.

Anmeldung
Die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenfrei möglich. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Studierende der Uni Halle können sich anmelden, indem sie sich für die zugehörige Stud.ip-Veranstaltung anmelden. Dies gilt auch für Beschäftigte der MLU, die einen Stud.ip-Zugang haben.

Alle anderen Personen melden sich bitte per E-Mail unter Angabe der folgenden Daten an an:

Vor- und Nachname
Geschlechtsidentität
Institution
Titel der Veranstaltungen, für die Sie sich anmelden möchten
E-Mail-Adresse: antidiskriminierung@uni-halle.de

Für detailliertere Informationen, folgender Link:
https://diskriminierungsschutz.uni-halle.de/netzwerk/veranstaltungenpraeventionsstelle/

Für die direkte Anmeldung auf Studip folgender Link:
https://studip.uni-halle.de/dispatch.php/course/details?sem_id=00067fc972a2e15d537dc726ad4eb188&cancel_login=1