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Hamburg, G20 und Obdachlosigkeit

Obdachlose Menschen haben es in Hamburg immer schwerer, Schlafplätze zu finden. Seit einiger Zeit werden sie verstärkt von ihren seit langem genutzten Schlafplätzen vertrieben. Äußerungen von Politikern und die Planung unterschiedlicher „Sicherheitszonen“ für den G20-Gipfel lassen nun befürchten, dass die Vertreibung aus der Innenstadt noch weiter zunehmen wird.

Diese Befürchtung äußert die Straßenzeitung Hinz und Kunzt in einem Aufruf, der sich gegen das Unsichtbarmachen der obdachlosen Menschen richtet. Gemeinsam mit anderen Sozialverbänden und Einrichtungen fordert die Hinz und Kunzt Straßenzeitung, dass wohnungslose Menschen nicht aus dem öffentlichen Raum vertrieben werden sollen. Außerdem sollten sie akzeptable Unterkünfte erhalten. Und das vor allem in den Tagen des G20-Gipfels.

Über die Befürchtungen, wo obdachlose Menschen zum G20 hinverdrängt werden könnten, sprachen wir mit Stephan Karrenbauer von der Straßenzeitung Hinz und Kunzt.

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