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Im Augenschein des Terrors – Ausstellung über NSU-Tatorte

Sechs Jahre nach der "Selbstenttarnung" des NSU sind viele zentrale Fragen weiterhin offen. Fragen wie etwa, wie groß das tatsächliche Netzwerk des NSU war. Die Ausstellung "Im Augenschein des Terrors" will in Halle einen Teil zur Aufklärung beitragen. Sie stellt die Opfer und ihre Geschichten in den Mittelpunkt und will eine öffentliche Erinnerungskultur stärken. Gezeigt werden Fotos von dem NSU-Prozessbeobachter Fritz Burschel. Er begleitet seit langem den NSU-Prozess am Oberlandesgericht München. Die Zeit zwischen den Verhandlungstagen nutzte er, um die Tatorte an denen die Rechtsterroristen des NSU mordeten, fotografisch zu dokumentieren. Diese Bilder und weitere Zeugnisse der NSU-Morde werden in der Ausstellung gezeigt.

Die Ausstellung ist vom 11.-16. Dezember in Halle im selbstverwalteten studentischen Raum auf dem Steintor-Campus zu sehen.