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Keine gute Nachbarschaft mit den Identitären in Halle

Seit Mitte des Jahres hat die Identitäre Bewegung in Halle, die Kontrakultur, ein eigenes Haus in der Innenstadt von Halle bezogen. Das Haus in der Adam-Kuckhoff Straße 16 ist Wohnort und Schulungszentrum für die faschistische "Neue Rechte". Dort vernetzt sich die Identitäre Bewegung mit der AfD, dem Institut für Staatspolitik, und mit der Kampagne Ein Prozent für unser Land. Das Haus befindet sich gegenüber des Steintor-Campus der Universität - mitten in einem bewohnten Viertel. Gegenüber den Anwohnenden inszenieren sich die Identitären als gute und aufrichtige Nachbarn. Doch die Anwohnenden lehnen eine gute Nachbarschaft mit einem faschistischen Hausprojekt entschieden ab. Diese Woche veröffentlichte die Anwohnerinneninitiative um die Adam-Kuckhoff Straße einen offenen Brief, der in aller Deutlichkeit klarstellt, dass es keine gute Nachbarschaft mit dem Haus der Identitären geben wird. Denn, wer andere Menschen ausgrenzt, bedroht und in Lebensgefahr bringt, kann nicht für sich eine Nachbarschaft beanspruchen. 120 Einzelpersonen, mehrere Hausgemeinschaften und anliegende Institutionen haben diesen Brief unterzeichnet. Dieser bürgerliche Protest reiht sich ein in eine Vielzahl von Protestformen gegen das Haus in der Adam-Kuckhoff Straße 16 und dessen Bewohner der Kontrakultur.

Hier der offene Brief: http://aksanwohnerinneninitiative.blogsport.de/