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Love at First Fight! Queere Bewegungen in Deutschland seit Stonewall

Vor 50 Jahren wehrten sich in New York Schwule, Lesben, Transpersonen, People of Colour und Sexarbeiterinnen gegen Polizeigewalt. Die Proteste gingen als "Stonewall Riots" in die queere Geschichte ein und waren Auslöser einer erstarkenden und selbstbewussten queeren Bewegung. Die Riots beeinflussten auch schwul-lesbisch-queere Gruppen in Deutschland - in der BRD und in der DDR. Die queere Geschichte ist auch hier geprägt von Kämpfen um Gleichstellung. Wie diese Geschichte ausschaut, und was es da mehr zu erzählen gibt als die schwule Erfolgsgeschichte mit Happy End in bürgerlicher Anerkennung, das erzählt die Ausstellung "Love at First Fight! Queere Bewegungen in Deutschland seit Stonewall" im Schwulen Museum in Berlin. Die Ausstellung, die dort noch ein Jahr zu sehen ist, zeigt in Kunstwerken, in Videos, Flugblättern und Interviews, welche Aufbegehrungsmomente es gab und wo sie gelungen und gescheitert sind. Über die Ausstellung sprachen wir mit Birgit Bosold, einer der Kuratorinnen.

Die Ausstellung ist Teil des Projekts "Queer as german Folk" des Goethe Instituts in Kooperation mit dem Schwulen Museum Berlin und der Bundeszentrale für politische Bildung. Teile der Ausstellung wurden bereits in New York gezeigt.

Weitere Infos zur Ausstellung im Schwulen Museum in Berlin gibt es hier.