Migration und Kampfsport: Kämpfen aus Leid(enschaft)

Mohammed und Omar verbindet die Leidenschaft zum Kampfsport. Eine Leidenschaft die eng mit Leid verwoben ist. Dieses Leid entsteht durch Migration und soziale Ausgrenzung: Das Erleben von Stigmatisierung weckt Frustration und Wut über die neuen gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sie sich zurecht finden müssen. Kampfsport wird zum Fluchtweg, zum Ort an dem sie nicht nur als "Verdammte dieser Erde" existieren können. Ein Ort in dem Traum, Enttäuschung und Hartnäckigkeit in einem unerschütterlichen Drang nach Solidarität und Gemeinschaft münden. Ein Ort der einer eigenen Logik folgt, die von Vladislav, Fidelio und Antonio beschrieben wird. Alle drei sind Trainer und haben langjährige Erfahrung im Umgang mit migrantischen Jugendlichen.