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Nach der Präsidentschaftswahl im Iran: Ein kritischer Blick auf Ruhani

Bei der Präsidentschaftswahl im Iran, am vergangenen Freitag, wurde der amtierende Präsident Hassan Ruhani mit einer Mehrheit von 57% in seinem Amt bestätigt. In vielen deutschen Medien wird die Wiederwahl Ruhanis als Signal für eine Politik des internationalen Dialoges und der weiteren Öffnung des Landes gedeutet. Diese Öffnung des Landes hat der Präsident während seines Wahlkampfes auch immer wieder angekündigt. Ruhani wird in Deutschland oft als Reformer dargestellt - als Symbol für einen angeblich demokratischeren und moderneren Iran. Was von diesen Erwartungen zu Reformen Ruhani tatsächlich zu halten ist - darüber haben wir uns mit Stephan Grigat unterhalten. Er ist Publizist, Politikwissenschaftler an der Uni Wien.