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Politik mit der Angst – zum Erfolg der FPÖ und anderer rechtspopulistischer Parteien

Rechtspopulistische Politik rückt in die Mitte der Gesellschaft. Rechte Parteien wie die AFD, Fidesz in Ungarn oder die FPÖ in Österreich ziehen vermehrt Wähler- und Wählerinnenstimmen an. Wie es zu solch einem Erfolg der Rechtspopulisten kommen konnte, dazu lohnt ein genauer Blick auf die Situation in Österreich. Dort stellt die rechtsradikale FPÖ mit Norbert Hofer vielleicht bald den Bundespräsidenten. Als Randpartei von Nationalsozialisten für Nationalsozialisten gegründet, wurde die FPÖ über die letzten Jahre salonfährig, zur politischen Alternative, zur sogenannten "Normalpartei". Ihr rechtsradikales Ansinnen hat die Partei dabei nie verloren. Wie sich dieser Erfolg erklären lässt, darüber sprachen wir mit der Linguistin Ruth Wodak aus Wien. In ihrem neuen Buch "Politik mit der Angst" analysiert sie die diskursiven Strategien populistischer Parteien - allen voran die der FPÖ.