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Shooting Back. Eine fotografische Antwort auf 28 Jahre Bespitzelung.

Die Ham­bur­ger Fo­to­jour­na­lis­tin und taz-Fo­to­gra­fin Ma­ri­ly Stroux wurde über Jahrzehnte vom Verfassungsschutz überwacht. Das hat das Lan­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz in Ham­burg auf An­fra­ge ein­ge­räumt. Aufgrund ihrer journalistischen Arbeit im Rahmen linker Themen und Initiativen wie etwa dem Initiativkreis zum Erhalt der Hafenstraße, wurde Marily Stroux vom Verfassungsschutz als bedeutende Person der linken Szene eingestuft. Jetzt schlägt sie sozusagen zurück - sie veröffentlichte den Bildband "Shooting Back. Eine fotografische Antwort auf 28 Jahre Bespitzelung." Den Vorwürfen und Anschuldigungen des Verfassungsschutzes stellt sie dort Bilder und Artikel gegenüber. Wir haben mit Marily Stroux über ihre Erfahrungen mit Überwachung und über ihren Bildband und die Ereignisse die dazu geführt haben gesprochen. Zunächst fragten wir sie, was das für journalistische und fotografische Arbeiten waren, die zu dieser Überwachung geführt haben.

Den Bildband kann man für 4 Euro + Porto bei Marily Stroux per mail bestellen, an: marily (ät) busyshadows.org

Und eine Empfehlung für alle die selber Auskunftsersuchen automatisch anfertigen lassen wollen:

https://www.datenschmutz.de/cgi-bin/auskunft