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Unterstützung von trans*Kindern durch Eltern und Gesellschaft

Angeblich gibt es auf der Welt zwei Geschlechter – männlich und weiblich. Doch kann man viel mehr als weiblich oder männlich sein, während die einen sich nach ihrem biologischen Geschlecht definieren, ist es für andere nichtig welches biologische Geschlecht sie haben. Für andere Menschen ist das Geschlecht, mit welchem sie geboren wurden, nicht das richtige. Sie fühlen sich unwohl in ihrem Körper. Anlässlich des diesjährigen internationalen Tages gegen Homo-, Inter*- und Trans*feindlichkeit  (IDAHIT) sprachen wir mit dem Psychiater Dr. Erik Schneider über seine Arbeit mit trans*Kindern und trans*Jugendlichen. Das Trans-Kinder-Netz will aufklären und Unsicherheiten, Angst und Unwissen im Umgang mit trans*Personen aktiv entgegenwirken. Erik Schneider erklärt zunächst, wie sich das Trans-Kinder-Netz e.V. gegründet hat.

Anlass für das Gespräch war auch der Film "Mädchenseele", der am 17. Mai in Halle von der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt gezeigt wurde.