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Weitere Hausbesetzung vom Projekt Shelter in Frankfurt

In Frankfurt haben Aktivisten ein leerstehendes Gebäude besetzt. Das meldet die Frankfurter Rundschau auf ihrer Internetseite. Etwa 150 Aktivisten der Initiative Projekt Shelter besetzten die Räumlichkeiten. In einem mehrstündigen Gespräch mit dem Eigentümer des Hauses habe man sich auf eine Zwischennutzung des Hauses einigen können. Demnach dürfe das Erdgeschoss als Flüchtlingszentrum genutzt werden. Es handelt sich damit um die dritte Besetzung der Initiative Projekt Shelter in Frankfurt. In dem Haus solle ein Begegnungscafé entstehen. Doch mit dem Haus seien laut den Aktivisten nicht alle Probleme gelöst. Nach wie vor gebe es einen hohen Bedarf an Wohnraum für Geflüchtete. Sie würden neben einer Unterkunft auch eine offizielle Meldeadresse benötigen, um arbeiten gehen zu dürfen. Dieses Ziel werde »Project Shelter« weiter verfolgen – und dafür wollen die Aktivisten weiter Druck auf die Stadt Frankfurt ausüben. Wir sprachen mit Jakob von Project Shelter.

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7. Juli 2016