Gespräch mit Jenny Wilken, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit über die jüngsten Entscheidungen in der Politik

In der Talkshow von Maischberger begründete Friedrich Merz die Entscheidung, weshalb zum CSD Berlin dieses Jahr nicht die Regenbogenflagge auf dem Bundestag gehisst werden soll, mit dem Satz "Der Bundestag ist ja nun kein Zirkuszelt". Dies war für viele queere Menschen, die seit Jahren für rechtliche Gleichberechtigung und Sichtbarkeit kämpfen, wie ein Schlag ins Gesicht. Für queere Menschen in Deutschland stellt das eine ernstzunehmende, reelle Bedrohung dar. Dem Bundesinnenministerium zufolge ist die Gewalt gegen queere Menschen 2024 auf einen neuen Höhepunkt angestiegen. Im Pridemonth, wo sich sonst die Politik mitunter sehr solidarisch gezeigt hat, kamen nun vermehrt Meldungen über Entscheidungen und Aussagen auf, die auf große Kritik von der queeren Community stoßen. Radio Corax sprach mit Jenny Wilken, Mitglied bei der dgti, der deutschen Gesellschaft für Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit, über diese jüngsten Entscheidungen in der Politik.


Unsere Arbeit ist nur dank eurer Unterstützung möglich. Wir freuen uns immer über Spenden oder Fördermitgliedschaften. Noch besser ist es natürlich, wenn ihr Lust habt selber Radio zu gestalten und freies Radio nicht nur hört und unterstützt, sondern auch macht! Gerne könnte ihr uns jederzeit Feedback geben.

Progress Pride Flagge auf der mit Versatz das Logo der dgti e.V. steht. (CC 0)