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„Nanouk“ – Gespräch zum Film

Der Rentierhirte Nanouk und seine Frau Sedna leben nach alter Tradition in einer Jurte aus Rentierfellen in der wunderschönen, aber auch extrem lebensfeindlichen Eiswüste von Jakutien. Sie ernähren sich von Jagen und Fischen, doch das Leben dort wird immer schwieriger – durch den Klimawandel, der dafür sorgt, dass der Schnee jedes Jahr ein bisschen früher schmilzt, und durch eine mysteriöse Krankheit, die die Wildtiere dahinrafft. Eines Tages bekommen Nanouk und Sedna Besuch von ihrem Sohn Chena, der die einzige Verbindung zu ihrer Tochter Ága ist, die das Leben in der Weite der Natur hinter sich gelassen hat. Nanouk möchte seine Tochter noch einmal wiedersehen und kommt so schließlich in eine ihm völlig fremde Welt...

Soweit die Filmbeschreibung für den Film "Nanouk", der morgen in die Kinos kommt. Dazu sprachen wir mit einem der Produzenten von 42film aus Halle. Und zuerst fragten wir ihn nach der Titelwahl für den Film. Denn im englischen heißt er "Ága", im deutschen jedoch "Nanouk". Wie es dazu kam, erzählt uns der Produzent Eike Goreczka