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Irrläufer berichten vom europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2018 fand in Halle am Peißnitzhaus ein Begegnungsfest statt. Organisiert wurde es vom DRK. Die Redaktionsmitglieder der Irrläufer und IG Schönklang waren vor Ort und darüber in Ihrer nächsten Sendung am Samstag, 12. Mai ab 11 Uhr auf Radio Corax 95,9.

Im Vorfeld bereits sprachen sie mit Katja Hartge vom DRK und Toralf Fischer, dem  Behindertenbeauftragten der Stadt Halle, über die Hintergründe des Protesttages und die Ideen zum Begegnungsfests (Podcast #96 Teilhabe).

Die Redaktionen Irrläufer und IG Schönklang sind im Rahmen des Projektes rAus:Leben gegründet wurden, eine Kooperation von Radio CORAX mit der Paul-Riebeck-Stiftung. Erfreulich ist das jüngste Interesse von Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil, der am 1. Mai die Paul-Riebeck-Stiftung in Halle besuchte und auf das Projekt rAus:Leben aufmerksam wurde. Heil kann sich vorstellen, dass aus rAus:Leben ein bundesweites Muster-Projekt werden könnte. Laut Städtischer Zeitung will Heil seinen Beauftragten für Teilhabe-Themen damit beauftragen, das Radio-Projekt genauer kennenzulernen.

Der europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ist immernoch notwendig, um darauf aufmerksam zu machen, wo und wie Menschen vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen oder an einer gesellschaftlichen Teilhabe behindert werden. Das Radioprojekt rAus:Leben von Radio CORAX hat sich auf die Fahnen geschrieben, einerseits auf die Belange von behinderten Menschen aufmerksam zu machen, indem sie selbst aus ihrer Perspektive berichten und andererseits die Unterschiedlichkeit von Menschen im Radio hörbar zu machen und somit zu einem ganz normalen Bestandteil der Medienlandschaft werden zu lassen. Die Irrläufer und IG Schönklang senden nun schon seit genau 4 Jahren: In ihrer Sendung vom 5. Mai (#97 Sendungsvorstellung) schauen sie zurück, wie alles angefangen hat, welche Vielfalt an Themen sie aufgegriffen und welche Orte sie besucht haben.