In dieser Schulung geht es um Zwangsarbeit, Arbeitsausbeutung und Menschenhandel. Diese Formen der Ausbeutung gibt es auch in Deutschland. Betroffen sind Menschen in ganz unterschiedlichen Lebens- und Arbeitssituationen. Oft bleibt Ausbeutung lange unerkannt, weil die Betroffenen arbeiten, wohnen und nach außen hin unauffällig erscheinen.
Zu Beginn der Schulung klären wir grundlegende Fragen: Was bedeutet Arbeitsausbeutung? Was ist Menschenhandel? Außerdem geben wir einen Überblick über wichtige rechtliche Grundlagen.
Ein zentraler Teil der Schulung ist, wie man Betroffene erkennen kann. Die Teilnehmenden lernen typische Warnsignale kennen und erfahren, welche Rechte die Betroffenen haben, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt und wie eine sichere Weitervermittlung an passende Beratungsstellen gelingt.
Für alle, die beruflich oder ehrenamtlich mit Menschen arbeiten und genauer hinschauen möchten.
#Vortrag #Arbeitsausbeutung #Arbeitskampf
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Referent*innen:
Saskia Kynast – Referentin für Zwangsarbeit, Arbeitsausbeutung und Menschenhandel
Timea Barabas-Toth – Beraterin für Arbeitsrecht (deutsch/englisch/rumänisch)
Veranstalter*in: Fachstelle BemA – Beratung migrantischer Arbeitskräfte, Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt gGmbH
Gefördert von: Sachen-Anhalt, Kofinanziert von der Europäischen Union
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Sprache: Deutsch
Zielgruppe: Erwachsene (ab 18 Jahren).
Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldefrist & Kontakt: Bitte melden Sie sich bis spätestens 10.03.2026 unter
bema@aul-lsa.de an. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen ebenfalls gerne unter dieser E-Mail-Adresse zur Verfügung.
Barrieren: Veranstaltung in leichter Sprache möglich, Raum nur über Treppen zu erreichen.
Triggerwarnung: In der Schulung werden Themen wie Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit, Menschenhandel sowie belastende Lebens- und Arbeitssituationen behandelt. Es besteht für die Teilnehmenden jederzeit die Möglichkeit, den Raum zu verlassen und bei Bedarf eine kurze Pause einzulegen.
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Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus statt, ein Projekt von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage in Kooperation mit dem Friedenskreis Halle e.V..