Biografisches Lexikon des deutschen Rätekommunismus

Gerade hat der Verlag "Die Buchmacherei" das "Biografische Lexikon des deutschen Rätekommunismus 1920-1960" von Philippe Bourrinet veröffentlicht. In 618 Einträgen werden darin die Biografien von Rätekommunisten und Rätekommunistinnen zusammengefasst. Die meisten dieser Kurzbiografien tauchen in keinem anderen Nachschlagewerk auf. So hilft das Lexikon dabei, die Strömung des Rätekommunismus dem Vergessen zu entreißen - eine Strömung der historischen Arbeiterbewegung, die sich gegen die Bürokratie von Partei- und Gewerkschaftsapparaten wandte, die die Selbsttätigkeit des Proletariats zum Ausgangspunkt machte und die Räte und Unionen als Formen der proletarischen Selbstorganisation priorisierte.

Ulrich Peter von der "Buchmacherei" gibt im Gespräch Auskunft über die Entstehung des Lexikons und Aspekte des Rätekommunismus, die in der lexikalischen Zusammenstellung deutlich werden.


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Auszug aus dem Buchcover