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Dezentraler Aktionstag gegen soziale Ausgrenzung und Privatisierung im Bildungssystem

Wenn wir darüber nachdenken, was an Schulen, Hochschulen und Ausbildungsstätten allgemein so schief geht, fallen uns vermutlich allen so einige Beispiele ein: seien das der Leistungsdruck, die zunehmende Verschulung an Universitäten, die niedrigen Löhne und katastrophalen Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte, und die fehlende Partizipation von denen, um die es eigentlich gehen sollte, nämlich die Lernenden, also SchülerInnen, Studierende und Auszubildende. Und um diese Probleme anzugehen, lohnt es sich eben nicht, sie nur alle einzeln in den Blick zu nehmen, nötig ist vielmehr eine ganz grundlegende Kritik am Bildungssystem als solches.

Um so grundlegende Kritik zu üben, hat sich ein Bündnis gebildet, das all diejenigen ansprechen will, die unter diesem Bildungssystem nicht länger leiden wollen. "Lernfabriken meutern" heißt das Bündnis und sie haben für den 13. Juni einen Dezentralen Aktionstag angekündigt, zu dem also deutschlandweit mit verschiedensten Aktionen gegen das Bildungssystem protestiert wird. Wir sprachen mit Sandro Philippi, dem Sprecher von "Lernfabriken meutern".