Leitlinien feministischer Außenpolitik geleakt

Zum Amtsantritt hatte Außenministerin Annalena Baerbock eine feministische Außenpolitik angekündigt. So steht es auch im Koalitionsvertrag von SPD, Grüne und FDP. Die Leitlinien für diese Außenpolitik sollen über ein Jahr später, am 1. März, veröffentlicht werden. Ein Entwurf für diese Leitlinien wurde bereits in dieser Woche durch einen Leak des Spiegels bekannt. Daraus geht hervor, dass die Außenministerin unter anderem eine Botschafterin für feministische Außenpolitik einsetzen will, die die Leitlinien weiterentwickeln und ihre Umsetzung sicherstellen wird. Das Papier zählt bislang zwölf Leitlinien für feministische Außenpolitik auf. Die Hälfte zielt auf die Arbeitsweise im Auswärtigen Amt selbst ab, die andere Hälfte bezieht sich auf das außenpolitische Handeln. Was im Entwurf zu den Leitlinien steht und was feministische Außenpolitik bestenfalls bedeutet, darüber haben wir mit Ines Kappert gesprochen. Sie ist die Leiterin vom Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie und hat mit weiteren NGOs an einem Papier zu feministischer Außenpolitik mitgearbeitet, das auch der Bundesregierung vorgelegt wurde.


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