Zwischen III. Weg und Freien Sachsen – Querdenken in Zwickau

Seit Monaten radikalisiert sich die Corona- Leugner*innen Bewegung zunehmend. Obwohl die Bewegung bereits seit Beginn durch antisemitische Narrative auffällt, hat sie sich in den letzten Monaten gewaltbereiter radikalisiert. Bundesweit kommt es mehrmals die Woche zu unangemeldeten und angemeldeten Demonstrationen und Aufmärschen. Gegenprotest findet manchmal statt, aber nicht immer. Aber wie kann ein antifaschistischer Gegenprotest aussehen? Einerseits scheinen - vor dem Hintergrund des hohen Infektionsrisikos der Anti-Corona-Demos - bislang gängige antifaschistische Interventionen nicht immer wirksam. Ebenso zeichnet sich die Bewegung durch Präsenz in vielen kleinen Städten aus. Wir sprechen deshalb bundesweit mit Antifa-Gruppen über die lokalen Merkmale der Bewegung und über Strategien und Chancen des Gegenprotests. In diesem Teil werfen wir einen Blick nach Zwickau. Wir haben dazu mit Jakob Springfeld, einem Aktivisten aus Zwickau gesprochen. Er hat seit Beginn die Proteste der Corona-Leugner*Innen kritisch begleitet und den Gegenprotest mit organisiert. Als erstes haben wir Ihn gefragt wie die Anti-Corona-Proteste in Zwickau aussehen: