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Der Tarifabschluss in der Metall- und Elektrobranche ist nicht zufriedenstellend

Die IG Metall und die sogenannten Arbeitgeber haben sich in Baden-Würtemberg auf einen Tarifabschluss verständigt. Ergebnis: Es wird ab April 4,3 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten geben. Zudem soll es jährliche Zusatzzahlungen geben. Außerdem wurde vereinbart, dass die Beschäftigten zeitweise ihre Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden verkürzen können. Der von der Gewerkschaft geforderte Teillohnausgleich wurde hingegen nicht vereinbart. Dennoch klingt diese Einigung zunächst ganz gut - könnte man meinen. Mag Wompel blickt kritisch auf die Verhandlungen und die Position der IG Metall. Sie ist beim Labournet aktiv und hat kürzlich in der Analyse & Kritik den Artikel "Kein Lohnausgleich, kein Personalausgleich. In der Metall- und Elektrotarifrunde fährt die IG Metall die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung an die Wand" herausgebracht. Wir sprachen mit ihr über den Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie.

Foto: Martin Weinhold