Kranker Brecht – Gespräch aus Anlass einer erneuten Biografie

Wenn man in aktuelle Theater-Spielpläne schaut, dann gibt es einen Namen, der dort immer wieder auftaucht: Bertolt Brecht. Immer noch und immer wieder erfreuen sich die Stücke Brechts großer Beliebtheit. So auch in Halle - so war vor einiger Zeit an der Oper in Halle eine große Inszenierung von "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" zu sehen - zur Zeit wird an der Oper immer noch die Drei-Groschen-Oper von Brecht gezeigt. Brecht gehört zu jenen kritischen Intellektuellen und Kunstschaffenden, die vor dem Nationalsozialismus fliehen und im Exil leben mussten. Gerade jährt sich die Rückkehr Brechts aus dem Exil nach Deutschland zum 70. mal. Am 22. Oktober 1948 kam Brecht wieder in Deutschland an. Das könnte relevant sein, wenn man sich mit der Biographie von Brecht auseinandersetzt. Tatsächlich ist kürzlich bei Suhrkamp eine neue Brecht-Biographie erschienen. Der Autor Stephen Parker verspricht mit dieser Biographie eine endgültige Darstellung von Bertolt Brechts Leben und Werk geliefert zu haben. Jakob Hayner hat diese Biographie gelesen und sie für die Wochenzeitung "Jungle World" rezensiert. Jakob Hayner schreibt für verschiedene Magazine - unter anderem ist er freier Mitarbeiter der Zeitschrift "Theater der Zeit". Mit Hayner sprach Radio Corax.


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