Schon seit 1990 besteht das queere Jugendnetzwerk Lambda e.V. Neben Jugendbegegnungen, Jugendzentren und Freizeiten bietet der Verein eine Vielzahl an Beratungsangeboten für Jugendliche LSBTIQ*-Personen. Doch die Arbeit des Jugendnetzwerk Lambda steht nun möglicherweise vor dem Aus.
Laut dem Bundesverband von Lambda hat das Jugendnetzwerk vor wenigen Tagen die Kündigung des Rahmenvertrags mit dem Bundesfamilienministerium erhalten. Er soll die finanzielle Grundlage der bundesweiten Jugendarbeit von Lambda bilden.
Am Dienstag veröffentlichte der Lambda-Bundesverband mit Unterstützung zahlreicher weiterer Jugendorganisationen einen offenen Brief, der sich an Bundesfamilienministerin Karin Prien von der CDU richtet. Sie fordern Karin Prien dazu auf, die Kündigung des Rahmenvertrags zurückzunehmen.
Über den offenen Brief und was die Kündigung konkret für die Arbeit des Jugendnetzwerks bedeuten könnte, sprachen wir mit Kim Alexandra Trau - Bundesgeschäftsführerin des Jugendnetzwerk Lambda e.V. im Bundesverband.
Weitere Informationen findet ihr auch hier: https://lambdaspace.de/lambda-retten/.
Hinweis: Im Gespräch werden Themen wie Suizidgedanken, Selbstverletzungen und Depressionen angesprochen. Solltet ihr selbst betroffen seid, dann zögert bitte nicht die Telefonseelsorge online oder über die kostenfreien Hotlines 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 oder 116 123 zu kontaktieren.
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