Rondenbargverfahren – Politische Perspektiven auf den Prozess

Gabi Müller ist im Rondenbargprozess angeklagt. Im Kontext des G20 Gipfels in Hamburg finden wieder Verfahren statt. Fabio wurde als erster Person der Prozess gemacht bis das Verfahren 2023 dann eingestellt wurde. Es bleibt ein fader Beigeschmack, musste die 18 Jahre alte Person aus Italien doch 5 Monate in Untersuchungshaft sitzen. Er hatte sich entschieden den Prozess politisch zu führen und keine Einstellung nach 153a StPo anzunehmen.

Wie blickt Gabi auf den Prozess? Warum ist es auch im Kontext von Fabios Verfahrenseinstellung wichtig ihn weiter politisch zu führen? Was sind Chancen und Grenzen von kollektiver Organisierung der Angeklagten. Wie ist der Prozess im Kontext der Kriminalisierung von antikapitalisitschen Protesten um G20 auch als Klassenjustiz zu bewerten? Welche Strahlkraft kann der Prozess als Präzedenzfall für andere 125er Verfahren haben? Im Guten wie im Schlechten Sinne.


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