In der letzten Woche waren einige Proteste zur Freilassung der Gefangenen, die letztes Jahr von der syrischen Übergangsregierung in Gewahrsam genommen worden waren und zum Teil auch gefoltert. Nach den letzten Eskalationen im Iran, wurde nun eine 2-wöchige Waffenruhe getroffen. In Nordost-Syrien gibt es Anteilnahme mit der iranischen Zivilgesellschaft, vor allem mit jenen, die an der "Frauen, Leben, Freiheit"-Bewegung vor einigen Jahren beteiligt gewesen waren. Die Auswirkungen der militärischen Kriege und Angriffe steigen zunehmend, um so dringender sehen die Kurd*innen, die Ideen Abdullah Ocälans nach Frieden und Freiheit zu erreichen. Am Montag, den 6. April, wurde nun auch das Dekret 13 umgesetzt, welches die kurdische Identiät anerkennen soll und Kurd*innen einen syrischen Pass gewährleistet. Was zunächst als Erfolg gegen die Staatenlosigkeit angesehen wird, birgt nach wie vor viele Hürden dieser Anerkennung. Women Defend Rojava berichten von vor Ort.
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