Vortrag von Andreas Pečar im Rahmen der Ringvorlesung KASSANDRA-KOMPLEX. Weibliche Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis zur Gegenwart.
Die Ringvorlesung KASSANDRA-KOMPLEX, die das Institut für Geschichte gemeinsam mit gender*bildet in diesem Semester an der Universität Halle veranstaltet, widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Radio Corax ermöglicht hier das Nachhören der Vorträge und der anschließenden Diskussionen mit den Studierenden und interessierten Gästen.
Im ersten Vortrag der Reihe stellt der Historiker Andreas Pečar (Halle) die englischen Königinnen Maria Tudor und Elisabeth I. vor und geht der Frage nach, ob es Frauen als regierenden Königinnen leichter fiel, eigene Gesellschaftsentwürfe umzusetzen.