Map Activism – Karten entmachten

‚Map Activism‘ (zu deutsch: aktivistisches Kartografieren) setzt sich kritisch mit Karten und den Machtverhältnissen auseinander, die sie schaffen und erhalten,. Denn sowohl historisch als auch gegenwärtig beeinflussen Koordinaten, wo wir wie handeln. Seien es die von Menschen gezogenen nationalen Grenzen, die moderne Stadtplanung oder unsere persönlichen Orientierungssysteme.

Lea Bauer forscht in am Leibnitz-Institut für Länderkunde hier in Leipzig zum Thema "Visuelle Geographien" und Sabine Zahn kommt aus dem Körpertheater und ist Choreographin. Sie verfolen einen geographisch-künstlerischer Ansatz des Map Activisms. Im folgednen Beitrag geht es unter anderem darum, was die beiden Fachbereiche der Choreographie und Geographie, die auf den ersten Blick ziemlich weit voneinander entfernt zu sein scheinen, miteinander verbindet und worin das Potential von Desorientierung liegt.


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