Vortrag von Dagmar Hofmann (Halle) im Rahmen der Ringvorlesung KASSANDRA-KOMPLEX. Weibliche Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis zur Gegenwart.
In dieser Woche geht es um weibliche Ordnungsvorstellungen und Frauennetzwerke in der christlichen Spätantike. Dagmar Hofmann stellt mit Egeria eine christliche Pilgerin vor, die im 4. Jahrhundert n.Chr. einen Bericht über Ihre Reise ins Heilige Land verfasste und auf diese Weise ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen Christinnen teilte.
Die Ringvorlesung KASSANDRA-KOMPLEX, die das Institut für Geschichte gemeinsam mit gender*bildet in diesem Semester an der Universität Halle veranstaltet, widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden.
Egeria: Eine christliche Pilgerin im Heiligen Land