Aberglaube und Alltag – warum sind Menschen abergläubisch?

Was bringt Glück im Leben? Was Pech? Der Austausch darüber beschäftigt die Menschheit seit Urzeiten. Vielleicht ist es ein Versuch, das Chaos des Universums zu kontrollieren oder Muster darin zu erkennen. Man könnte meinen, der Aberglaube einer Gesellschaft würde viel aussagen über ihre Werte und Normen. Manchmal trifft das zu. Oft entstehen abergläubische Ideen aber eher aus Zufall. Aus der Aussage Einzelner, die weiter und weiter getragen wurden. Bis sie irgenwann jedes Kind kennt. Das macht es in vielen Fällen schwer, die Herkunft eines Aberglaubens auszumachen.

Dr. Rainer Wehse ist an der LMU in München tätig und beschäftigt sich mit Aberglaube aus volkskundlicher Perspektive. Wir haben mit ihm gesprochen und zunächst gefragt, was überhaupt als Aberglaube verstanden werden kann.


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