Aktionstage: Solidarität mit den ArbeiterInnen in der Tierindustrie

Nach zahlreichen Corona-Fällen in Schlachthöfen wächst die Sorge vor weiteren Infektionen. Die Branche steht seit Jahren in der Kritik - auch wegen der Bedingungen, unter denen dort gearbeitet wird, sowie der Unterbringung der Beschäftigten. Die hohe Zahl der Corona-Infizierten in Schlachthöfen wirft nun nochmal mehr ein Schlaglicht auf die dortigen Arbeitsbedingungen. Zeitgleich werden Konzerne der Tierindustrie als systemrelevant eingestuft, obwohl die Lebensmittelversorgung auch ohne sie auskomme. Inmitten dieser Debatten starten die bundesweiten Aktionstage des Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie. Bis Sonntag will das Bündnis ein Zeichen der Solidarität setzen - mit den Schlachtfabrikarbeiter*innen, aber auch allen anderen Arbeiter*innen, die für die Gewinne weniger unter widrigsten Umständen arbeiten müssen. Ein Zeichen auch gegen die hemmungslose Ausbeutung von Tieren und der Natur im Namen des Profits. Karl vom Bündnis beschreibt, was das Bündnis unter der Tierindustrie fasst.


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