Bäuerliche Solidarität mit ukrainischen Kleinbäuer*innen

Seit Ende Februar dauert der russische Angriffskrieg auf die Ukraine nun schon an. Die Ukraine ist mit ihrer intensiven, exportorientierten Landwirtschaft ein bedeutender Player auf den internationalen Agrarmärkten. Der Krieg erschwert die landwirtschaftliche Produktion in der Ukraine massiv - steigende Preise und sich verschärfende Hungerkrisen sind die globalen Folgen. Gleichzeitig ist es enorm wichtig, durch den Anbau von Lebensmitteln in der Ukraine die Versorgung des Landes sicherzustellen. Die aktuelle Situation zeigt auf, wie fragil das derzeitige Agrar- und Ernährungssystem ist.

Über die landwirtschaftlichen Strukturen in der Ukraine, die Auswirkungen des Kriegs auf die Landwirtschaft und bäuerliche Solidaritätsarbeit auf rumänischer und europäischer Ebene haben wir mit Attila Szocs gesprochen. Er ist Kleinbauer aus Nordtranssilvanien in Rumänien, Koordinierungsmitglied von La Via Campesina auf europäischer Ebene und Vorsitzender der rumänischen Kleinbäuerinnenorganisation Ecoruralis, die mit mehr als 15 000 Mitgliedern Teil des europäischen und internationalen Netzwerks von La Via Campesina ist. Die rumänische Kleinbäuer*innenorganisation Ecoruralis ist in engem Austausch mit Kleinbäuer*innen aus der Ukraine und unterstützt diese.


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