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CODA – über die Perspektive von Kindern gehörloser Eltern

In den meisten Familien gehört die verbale Sprache zum Alltag - bei Kindern gehörloser Eltern ist das nur bedingt der Fall oder vielmehr nur eine Ebene der Verständigung. Sie wachsen bilingual auf - und innerhalb der Familie vor allem mit Gebärdensprache. Dass dies ein anderes Aufwachsen ist, das wird seit einigen Jahren von soghenannten CODA-Initiativen thematisiert und öffentlich gemacht. CODA bedeutet "child of deaf adult", Kind gehörloser Eltern. In so einer Initiative ist auch Rita Mohlau aktiv. Sie engagiert sich bei CODA d.a.ch., einem Verband, der deutsche, österreichische und schweizer CODA-Kinder versammelt. Wie wichtig ihr dieser Austausch unter Gleichen ist, und wie es ist, mit gehörlosen Eltern aufzuwachsen, darüber sprachen wir mit Rita Mohlau.