Faulheit als Kulturtechnik

Faul sein kann auch heißen: aktiv sein. Was zuerst paradox klingt, macht auf den zweiten Blick schon Sinn. Denn was für die Einen aktive Verweigerung ist, ist für andere verwerfliche Faulheit. Faulheit ist auch immer eine Frage der Bewertung und der gesellschaftlichen Position, aus der heraus bewertet wird. Darüber und über die Schwierigkeiten, Faulheit überhaupt zu definieren und somit zu erklären, haben wir mit Andreas Gehrlach gesprochen. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität in Berlin und hat dort eine Lehrveranstaltung gehalten, mit dem Titel "Faulheit als Kulurtechnik"


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