Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt fordert Ende der Abschiebungen in den Iran

Die Berichte über Todesopfer im Iran werden immer dramatischer. Das Menschenrechtsnetzwerk HRANA berichtete zuletzt von 5.500 bestätigten Toten, im Zuge der gewaltsamen Reaktionen des Regimes auf die Proteste im Land. Laut einem Bericht des TIME Magazine, der sich auf anonyme ranghohe Beamte des iranischen Gesundheitsministeriums beruft, seien innerhalb von nur zwei Tagen sogar bis zu 30.000 Menschen im Iran getötet wurden.

Viele Bundesländer haben bereits Abschiebungen in den Iran zeitweise ausgesetzt. Sachsen-Anhalt hält sich damit bislang noch zurück. Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt hat sich dazu am Dienstag nun mit eigenen Forderungen gegenüber der Landesregierung positioniert.

Wir sprachen darüber mit Martina Fuchs, Sprecherin des Flüchtlingsrats von Sachsen-Anhalt.


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Logo des Flüchtlingsrats Sachsen-Anhalt e.V. Weißer Hintergrund. Links das Logo in dunkler grün-bläulicher Farbe. Zu sehen ist eine mit weißen Punkten stilisierte Karte von Sachsen-Anhalt. In der Mitte der Umrisse des Bundeslands ist ein leeres Viereck. Rechterhand steht ebenfalls in grünlicher Farbe vor weißem Hintergrund: Rechte und Lebensbedingungen geflüchteter Menschen verbessern. Für grenzenlose Solidarität. Logo: Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt | Zuschnitt/Bearbeitung: Radio Corax.