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„Freiheit für Jan und alle anderen!“ – Antirepression nach Mai31 in Nürnberg

Am 31. Mai verhinderten BerufsschülerInnen und solidarische Menschen eine Abschiebung an der Berufsschule B11 in Nürnberg. Ein junger Mensch war aus dem Klassenzimmer abgeholt worden und sollte abgeschoben worden. Die SchülerInnen blockierten das Polizeiauto mit einer Sitzblockade. Die Polizei holte Unterstützung und ging mit Hunden, Pfefferspray und Knüppeln gegen die SchülerInnen und solidarischen Menschen vor. Die CSU behauptete daraufhin, der Protest sei von Linksextremisten angezettelt worden, die SchülerInnen hätten mit Fahrrädern und Flaschen geworfen. Bisher konnte keiner dieser Vorwürfe belegt werden. Dennoch wurde eine Öffentlichkeitsfahnung nach einer Person gestartet, die eine 0,5 PET-Flasche geworfen haben soll. Nun starten die ersten Prozesse gegen die AktivistInnen vom 31.Mai 2017 in Nürnberg. Einer von ihnen ist Jan. Die "Föderation deutschsprachiger AnarchistInnen" hat eine Solikampagne für Jan und andere Betroffene gestartet. Wir haben mit ihnen über Jan und die aktuelle Situation in Nürnberg gesprochen.

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