Der Antimigrationskurs der EU schlägt sich überall in Europa nieder und lässt sich mittlerweile auch in Zahlen bemessen: Im Jahr 2025 wurden im Vergleich zum Vorjahr 60 Prozent weniger Asylanträge in Deutschland gestellt. Die harte Grenzpolitik zeigt sich aber vor allem in den harten Realitäten von Menschen auf der Flucht.
Die internationale Organisation "Alarmphone" versucht Fliehende auf ihrem Weg zu unterstützen und arbeitet dafür transnational mit anderen zivilen Migrationsschutzkollektiven zusammen. Lou, von Alarmphone Leipzig, erzählt anlässlich eines Vortrags in Taucha davon, wie die aktuellen migrationspolitischen Entwicklungen Fluchtbewegungen beeinflussen. Mit den Grenzen, die dichtgemacht werden, mit den kriminalisierenden Gesetzen einzelner Länder und mit der Zusammenarbeit der EU mit Milizen in Transitländern verändert sich auch die Arbeit der Notfall-Telefonleitung. Um diese Themen und die Frage nach einer solidarisch-praktischen Antwort wird es auch bei einem Vortrag von Alarmphone Leipzig am 5.09.25 in Taucha gehen.
Unsere Arbeit ist nur dank eurer Unterstützung möglich. Wir freuen uns immer über Spenden oder Fördermitgliedschaften. Noch besser ist es natürlich, wenn ihr Lust habt selber Radio zu gestalten und freies Radio nicht nur hört und unterstützt, sondern auch macht! Gerne könnte ihr uns jederzeit Feedback geben.