Ende Dezember bis in den Januar hinein kam es im Iran zu den bisher größten landesweiten Protesten und Streiks gegen die Regierung seit dem Protest von 2022/2023. Die Proteste richten sich gegen die anhaltend schlechte wirtschaftliche Lage, Korruption, die autoritäre Regierungsführung und Menschenrechtsverletzungen durch das iranische Regime.
Das Regime reagierte mit massiver Gewalt. Die Rede ist von Massakern. Ein Vertreter des iranischen Regimes sprach von 5000 Todesopfern. Die britische Sunday Times berichtete unter Berufung auf Mitarbeiter:innen in Gesundheitseinrichtungen im Iran von 16.500 bis 18.000 Todesopfer.
Die tagesaktuelle Redaktion sprach darüber mit Mila Mossafer. Sie ist Mitglied der Gruppe „Iranische Aktivist*innen im Exil Berlin“ und lebt selbst seit vielen Jahren hier in Deutschland, nachdem sie aus ihrer Heimat fliehen musste.